Frau im Wintermantel im goldenen Gegenlicht bei Portraits in der Wintersonne in Hoppegarten

Portraits in der Wintersonne: Ein freies Projekt am Rande von Berlin

Eigentlich war der Plan für diesen Sonntag (18. Januar) simpel: Rausfahren, Kopf freibekommen und ein freies Projekt fotografieren – völlig egal, wie das Wetter wird. Der Vormittag sah noch typisch nach Berliner Januar aus: grau, suppig, trist. Aber pünktlich zum Nachmittag riss der Himmel auf und gab uns die Chance für Portraits in der Wintersonne, die so im Sommer gar nicht möglich wären.

Ich habe mich mit einer Bekannten an der Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg getroffen, um ohne festen Kundenauftrag zu experimentieren. Entstanden ist eine Serie, die beweist, dass man die Kamera im Winter definitiv nicht im Schrank lassen sollte. Wer Portraits in der Wintersonne plant, wird oft mit einem Licht belohnt, das weicher und goldener ist als zu jeder anderen Jahreszeit.

Location-Tipp: Weite Felder in Dahlwitz-Hoppegarten

Für dieses Shooting sind wir gar nicht weit gefahren. Die Location liegt in Dahlwitz-Hoppegarten, keine 10 Minuten vom S-Bahnhof Friedrichshagen entfernt. Warum ich diesen Ort für Portraits in der Wintersonne so schätze? Wegen der Weite. Im Wald wird es im Januar oft schon ab 14 Uhr dämmrig und die kahlen Äste können im Hintergrund unruhig wirken.

Auf den offenen Feldern und Wiesen an der Stadtgrenze hingegen kann das Licht „Strecke machen“. Die trockenen Gräser leuchten im Januar in reduzierten Beige-, Braun- und Goldtönen. Das gibt den Bildern einen sehr ruhigen, malerischen Hintergrund, der nicht vom Gesicht ablenkt. Genau diese Reduziertheit der Farben lenkt den Fokus voll auf die Lichtstimmung.

natürliche Gegenlichtaufnahme bei tierstehender Sonne im Januar - Portraits in der Wintersonne
Weite Felder in Dahlwitz-Hoppegarten als Kulisse für Portraits in der Wintersonne

15:00 Uhr ist die neue "Golden Hour"

Wir waren gegen 15:00 Uhr vor Ort. Im Hochsommer wäre das die denkbar schlechteste Zeit zum Fotografieren (harte Schatten von oben, zusammengekniffene Augen). Im Winter ist das anders. Da die Sonne in einer extrem flachen Kurve über den Horizont zieht, steht sie auch am Nachmittag schon tief. Das ist die perfekte Voraussetzung für Portraits in der Wintersonne.

Fotografisch gesehen ist das ein Jackpot: Wir haben quasi eine riesige, natürliche Softbox, die uns frontal oder von der Seite anstrahlt, ohne harte „Panda-Augen“ zu werfen. Oder wir nutzen sie – wie bei diesen Bildern – als klassisches Gegenlicht. Das sorgt für diese leuchtenden Konturen in den Haaren und im Mantel, die das Motiv förmlich vom Hintergrund ablösen.
Natürliche Fotografie in Berlin Brandenburg bei Sonnenschein im Winter
Ungestelltes Portrait einer Frau, beleuchtet von der tiefstehenden Wintersonne

Gegenlicht und Wärme trotz Kälte

Das Ergebnis sind Bilder, die vor Wärme strahlen – obwohl das Thermometer nur wenige Grad über Null anzeigt. Das ist das Paradoxe an Portraits in der Wintersonne: Die Farben wirken warm (Gold, Orange, Braun), während die Luft klirrend kalt ist. Diese Klarheit in der Luft sorgt für eine Brillanz, die man im oft dunstigen Sommer vergeblich sucht.

Damit das Model dabei entspannt aussieht und nicht friert, ist das Styling entscheidend. Niemand sieht auf Fotos gut aus, wenn er zittert. Die Lösung heute war der klassische Zwiebellook: Ein dicker, strukturierter Mantel, Schal und darunter warme Schichten. Das sieht auf den Bildern nicht „dick eingepackt“ aus, sondern gemütlich und stilvoll. Stoffstrukturen wie Wolle oder Strick fangen das Licht besonders gut ein.

Außerdem waren wir ständig in Bewegung. Wir sind gelaufen, haben die Location gewechselt – so bleibt einem warm und die Bilder wirken dynamisch und ungestellt. Portraits in der Wintersonne leben davon, dass man die Kälte für einen Moment vergisst und einfach das Licht genießt.

Frau läuft lachend über ein Feld bei einem freien Projekt für Portraits in der Wintersonne
atmosphärische Gegenlichtaufnahme beim Fotoshooting im Winter

Warum du nicht auf den Frühling warten solltest

Dieses freie Projekt hat mir wieder gezeigt: Es ist ein Fehler, auf „besseres Wetter“ im Frühling zu warten. Jede Jahreszeit hat ihre eigene Licht-Qualität. Der Januar bietet – wenn die Sonne sich zeigt – eine der klarsten Lichtstimmungen des ganzen Jahres. Wer Portraits in der Wintersonne machen möchte, muss nur etwas spontaner sein.

Es lohnt sich übrigens, kurz vor einem geplanten Spaziergang den Sonnenstand zu checken. Tools wie Sonnenverlauf.de zeigen dir exakt an, wann die Sonne wo steht. Heute war es um 15:00 Uhr perfekt – in zwei Wochen verschiebt sich das Fenster schon wieder.

Mein Fazit zum heutigen Sonntag

Wir waren nur eine Stunde draußen, haben die frische Luft genossen und sind mit einer Speicherkarte voller toller Ergebnisse nach Hause gekommen. Diese Art der Fotografie – natürlich, charakterstark und ungestellt – funktioniert immer. Man muss sich nur trauen, die Schönheit im vermeintlich „grauen“ Januar zu sehen und die Momente zu nutzen, in denen die Sonne durchbricht.

Gefallen die Portraits in der Wintersonne?

Mein Winter-Special gilt noch bis 28.02.2026

FAQ: Fragen zu Portraits in der Wintersonne

Nachdem du dich für eine Kategorie entschieden hast – zum Beispiel ein Familienshooting, Portraitshooting oder Wassershooting – wählst du auf der entsprechenden Seite eines der Pakete (z. B. Basic, Standard oder Deluxe) aus. Direkt darunter findest du das Buchungsformular (Jetzt buchen). Dort trägst du alle wichtigen Infos ein – ganz unkompliziert und in wenigen Schritten. Sobald deine Anfrage bei mir eingeht, melde ich mich persönlich bei dir, um alle Details wie Ort, Uhrzeit und Ablauf mit dir abzustimmen.
Zwischen 14:00 und 15:30 Uhr steht die Sonne perfekt tief. Das ist das ideale Zeitfenster für Portraits in der Wintersonne, bevor es dunkel wird.
Dann haben wir sehr weiches, gleichmäßiges Licht (wie eine Softbox). Das sieht auch toll aus, nur eben ohne das goldene Gegenlicht der Portraits in der Wintersonne.